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Das heutige Denia hat sich aus verschiedenen Kulturen heraus entwickelt.
Iberer, Römer und Christen hinterließen Spuren, die uns heute eindrucksvoll erlauben,
deren Geschichte zu verfolgen.
Die Burg in Denia ist eines der ältesten Elemente, das die geschichtliche Landschaft des
Stadtkerns bestimmt. Die Burg von Denia steht auf einem sanften Hügel; unweit vom Meer
und dennoch inmitten der Stadt.
Der Besuch ist täglich möglich. Ausnahmen bei Musikkonzerten „Música al Castell“ oder
sonstige besondere Veranstaltungen. Telefonnummer: 96 642 06 56
Nach dem Besuch des Archäologischen Museums stellt sich so mancheiner vor, wie
Denia wohl entstanden ist, wie das Stadtbild des Dianium Romanumn und das Arabische
Daniya sich wohl abgespielt haben mag .... Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Denia
wird hier seit ihrer Entstehung im Zeitalter der Iberer bis zum XVIII. Jahrhundert dargestellt.
Das Museum ist im oberen Teil der Burg von Denia untergebracht und hat parallele
Öffnungszeiten wie die Burg selbst.
Das Völkerkundliche Museum stellt die Entwicklung Denias im XIX. Jahrhundert und seine
Abhängigkeit vom Rosinenhandel dar. Es ist in einem typischen Bürgerhaus aus dem
XIX. Jahrhundert untergebracht. Telefon: 96 642 02 60
Das Spielzeugmuseum
Ausstellung über die Spielzeugproduktion in Denia vom Anfang bis zu den sechziger Jahren
des XX. Jahrhunderts.
Das Museum befindet sich im ersten Stock des ehemaligen Zugbahnhofs für die nicht mehr
existierende Strecke Denia-Carcaixent. Im Erdgeschoss des selben Gebäudes ist das
Kunstzentrum „L’Estació“ untergebracht. Telefon: 96 578 87 41
Die Kirche „Iglesia de la Asunción” steht heute an dem Ort, wo sich früher die
ehemalige Kapelle des Heiligen San Roque, das alte Krankenhaus sowie einige Einzelhäuser
befanden. Sie wurde während des spanischen Unabhängigkeitskrieges gegen die Franzosen
schwer beschädigt und 1939 wieder aufgebaut.
Sie befindet sich auf dem Platz Plaza de la Constitución.
Die Kirche „Iglesia de San Antonio”
Die Baustruktur beruht auf einem architektonischen Ganzen, das gebildet wird aus dem
Kloster Convento de San Antonio de Padua, das im XVI. Jahrhundert von Franziskanern
gegründet aber erst Jahre später erbaut wurde (in der ersten Hälfte des XVII. Jh.) und
dem Klosterplatz aus dem XVII. Jahrhundert. Diese Anlage wurde sowohl im spanischen
Erbfolgekrieg als auch im Unabhängigkeitskrieg gegen die Franzosen und zuletzt im
spanischen Bürgerkrieg je schwer beschädigt.
Kloster und Kirche „Nuestra Sra de Loreto oder de las Agustinas“
Das Kloster wurde von barfüßigen, in Klausur lebenden Augustinernonnen 1604 gegründet.
Zu den festgelegten Zeiten für Gottesdienste kann man die kleine Kirche besuchen.
Die Kapelle Santa Lucia
Bei dieser Kapelle handelt es sich um ein Beispiel gotisch-religiöser Gebäude, die bauliche
Merkmale derjenigen Kapellen aufweisen, die als „Eroberungskapellen“ bezeichnet werden,
weil sie in der Zeit der spanischen Eroberungen im XV. Jahrhundert erbaut wurden.
Die Kapelle ist normalerweise geschlossen, außer am 13. Dezember - dem Tag der Heiligen
Santa Lucía. An diesem Tag findet eine Pilgerwanderung mit religiösen Zeremonien von ihr
und zu ihr hin statt.
Die Kapelle des Heiligen San Juan ist die wichtigste aller „Eroberungskapellen”, die auf
dem Gemeindegebiet von Denia zu finden sind. Diese Kapelle ist normalerweise
geschlossen, außer vom 20. bis 24. Juni, wenn in und an der Kapelle die Feiern zum Tag
des San Juan stattfinden, zu denen eine Pilgerwanderung gehört, und es finden ebenso
weitere religiöse Zeremonien und andere traditionelle Veranstaltungen hier statt.
Kapelle und Behausung des Einsiedlers Pare Pere
Die Einsiedelei ist mit dem Leben und Werk des ehrwürdigen Einwohners Denias, des
Bruders Pedro Esteve (1583-1658) verbunden. Laut der Überlieferung der Einwohner
Dénias, die nie widerlegt wurde, wird versichert, daß dies die Behausung des Einsiedlers
Pare Pere war und dementsprechend der ehrwürdige Bruder Fray Pere Esteve sie
benutzte, um sich darin eine Zeitlang vor Wind und Wetter zu schützen.
Die Behausung ist eine gewölbte Hütte, so klein, daß man sich schon sehr ducken muß,
um sie überhaupt betreten zu können.
Gegenüber dem Fremdenverkehrsamt (Oficina de Turismo) liegt der gewerbliche Teil
des Hafens von Denia, von dem aus Fähren Passagiere und Waren von Denia zu den
Balearen transportieren, denn auf dem spanischen Festland ist Denia der Punkt, dessen
Entfernung zur Insel Ibiza mit 55 Seemeilen die kürzeste ist.
Mehr Informationen zu Fährverbindungen und Schiffsreisen sowie PKW und Lastentransfers
unter www.balearia.com .
Tägliche Ausflüge mit der Bimmelbahn hinauf zum Schloß von Denia.
Tägliche Bootsausflüge ab Denia-Fischereihafen. Mehr unter www.mundomarino.es.
Montag bis Freitag freier Fischverkauf im Auktionshaus (für die Öffentlichkeit in der Lonja)
ab 17:00 Uhr - bzw. wenn die Fischer alle Waren im Hafen entladen haben.
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